An:                                  ig@laal.ch

Betreff:                           WG: Südanflugroute; mein Leserbrief

 

-------- Original-Nachricht --------

Betreff:

Südanflugroute; mein Leserbrief

Datum:

Mon, 24 Feb 2014 18:01:05 +0100

Von:

hans-sieber@bluewin.ch <hans-sieber@bluewin.ch>

An:

redaktion@derbund.ch

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
bin Ihnen dankbar, wenn Sie den nachfolgenden Leserbrief veröffentlichen 
würden:
 
"Der Südanflug kann nicht verhindert werden, so der Gemeindepräsident 
von Rubigen in einem in der letzten Woche erschienenen Interview im 
"Bund". Wie wahr!! So jedenfalls ist mein Eindruck als Einsprecher gegen 
die von der Alpar AG geplante Südanflugroute. Für mich befremdlich ist 
etwa der Umstand, dass jene Bundesbehörde (BAZL), welche die Pläne der 
Alpar  eingehend vorgeprüft und offenbar auch für gut befunden hat , 
zugleich erstinstanzlich über die vielen Einsprachen von Gemeinden und 
Einzelpersonen zu entscheiden hat. Es ist doch kaum zu erwarten, dass 
das BAZL- böse Zungen sprechen von einem Bundesamt zur Förderung der 
Zivilluftfahrt -
 das Ergebnis seiner eigenen Vorprüfung im nachhinein wieder selbst in 
Frage stellen wird. Interessant wäre auch zu erfahren, wie die mit der 
Lärmbekämpfung befassten Stellen im BUWAL (Bundesamt für Umwelt, Wald 
etc) in diese Vorprüfung miteinbezogen worden sind. Mit Blick auf dieses 
Verfahren überrascht denn auch der sehr selbstsichere Auftritt der 
beiden Vertreter der Alpar AG an der Informationsveranstaltung vom 30. 
Januar in Münsingen nicht.
Zur Beruhigung der lärmgeplagten Menschen im Aaretal wird immer wieder 
die Zahl von täglich zusätzlich 8 - 10 Landungen in Umlauf gesetzt. 
Allerdings räumen die Verantwortlichen der Alpar gleichzeitig ein, dass 
Prognosen über künftige zusätzliche Flugbewegungen mit sehr grossen 
Unsicherheiten behaftet sind. Sic!!"
 
Hans Sieber, Münsingen