Presse

In der BZ Online vom 18.03.2015 ist folgender Artikel erschienen:

Vor zwei Jahren gingen gegen das geplante Südanflugverfahren auf den Flughafen Bern-Belp mehr als 300 Einsprachen ein. Die Pläne des Flughafens und des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) sorgten insbesondere im Aaretal und in der Region Thun für grosse Kritik. Der grosse Widerstand ­bewirkte eine Verzögerung. Ursprünglich sollte das neue Anflugverfahren schon 2015 eingeführt werden. Doch auch jetzt ist noch nicht absehbar, wann das neue Regime in Kraft tritt.

Klar ist aber: Das Bazl wird mit den Einsprechenden keine Verhandlungen führen. Das erfuhren die Gemeindepräsidenten von umliegenden Gemeinden am Montag an einem Treffen am Flughafen Bern-Belp. Das Vorgehen sorgt für Kritik: «Es entspricht nicht unseren Vorstellungen von Demokratie», sagt Münsingens Gemeindepräsident Beat Moser (Grüne).

Differenzen sind zu gross

Laut Bazl-Sprecher Urs Hol­deregger werden in der Regel nur dann Verhandlungen geführt, wenn die Positionen nicht allzu weit auseinanderliegen und die Chance besteht, mit allen Einsprechern eine Einigung zu erzielen. In diesem Fall sind die Differenzen zwischen dem Flughafen und dem Bazl auf der einen Seite sowie den Kritikern auf der anderen Seite also offenbar zu gross.

Die Gegner haben aber noch eine Chance, sich zu wehren. Sie können gegen den Entscheid des Bazl für den Südanflug, der für diesen Herbst geplant ist, Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht erheben.

Ausbau ist blockiert

Nicht weiter kommt auch das Projekt der vierten Ausbauetappe. Zwar erhielt der Flughafen im letzten Herbst die Baubewilligung für die erste Bauphase, welche nur die Bodeninfrastruktur wie Rollwege oder Flugzeugabstellflächen betrifft. Doch eine Beschwerde blockiert das Verfahren. Mehrere Umweltverbände befürchten mehr Verkehr und Lärm.

«Wir gehen davon aus, dass das Bundesverwaltungsgericht bis Ende Jahr einen Entscheid fällt», sagt Flughafendirektor Mathias Gantenbein. Frühestens im Anschluss daran könne der Baubeginn erfolgen. (Berner Zeitung)

(Erstellt: 18.03.2016, 08:18 Uhr, Johannes Reichen)

Neues vom BAZL

Bitte die Kommentare beachten!

Im Landboten vom 10. Februar 2016 wurde unter dem Titel «Im Sommer sollen alle ihr Vergnügen haben» der folgende Text veröffentlicht:

In den Sommermonaten wird die Freizeit vorzugsweise draussen genossen, sei dies im Garten oder -als Pilot – in der Luft. Damit beides möglichst ohne Konflikte genossen werden kann, greift die Betreiberin des Flughafens Bern zu präventiven Massnahmen. Die Verantwortlichen der Flughafen Bern AG haben nämlich festgestellt, dass sich in der warmen Jahreszeit die Beschwerden von Anwohnern umliegender Gemeinden über Lärmbelästigung durch startende und landende Flugzeuge oder tiefer fliegende Kleinflugzeuge und Segelschleppflüge mehren.

Unter der Leitung von Heinz Kafader, COO des Flughafens Bern, und Fachpersonen von Skyguide, Helvetic Airways und den Flugschulen Mountainflyers und Malbuwit, werden Fluggesellschaften und Piloten aller Flugzeugkategorien in speziellen Kursen über lärmmindernde Flugverfahren und Flugrouten-Nutzung geschult. Die Piloten sollen in den kommenden Wochen über lärmtechnische Auswirkungen ihrer gewählten Flugverfahren und Routenwahl aufgeklärt werden und mit gezielten Schulungen auf Alternativerfahren sowie auf das korrekte Einhalten der bestehenden Verfahren aufmerksam gemacht werden.

Damit nimmt der Flughafen Bern ein Anliegen der umliegenden Gemeinden auf und will einen Beitrag zur Verbesserung des Umweltschutzes leisten.

Die IG laal begrüsst die Initiative des Flughafens Bern und hofft, dass die angestrebte Lärmminderung auch wirklich erreicht wird und damit das alltägliche Getöse unter auf der nicht bewilligten Startroute über die Ortschaft Münsingen endlich ein Ende nimmt.

Zwei Fragen haben wir aber noch:

Erstens: Wir haben den Eindruck, dass in letzter Zeit immer öfters der geplante Südanflug mit verschiedensten Flugzeugtypen geprobt und somit bereits genutzt wird. Dies trotz fehlender Bewilligung des BAZL. Ein genehmigtes Anflugverfahren über Münsingen-West gibt es nicht! Was meint da der Flughafenbetreiber dazu?

Zweitens: Vor ziemlich genau zwei Jahren wurden ca. 300 Einsprachen gegen den von uns rigoros bekämpften Südanflug eingereicht. Bis heute wurde nicht einmal der Eingang der Einsprachen bestätigt, geschweige denn ein Entscheid gefällt. Wie ist der Stand im BAZL?

 

Wochenzeitung vom 20.02.2014

Bz vom 16.02.2014

BZ 13.02.2014

BZ vom 11.02.2014

Berner Landbote vom 11.02.2014

Bund vom 07.02.2014

Pressemitteilung der Gemeinde Münsingen

Bern – Ost vom 06.02.2014

Bern – Ost vom 06.02.2014

BZ vom 06.02.2014

Blick vom 03.02.2014

BZ vom 01.02.2014

BZ vom 31.01.2014

Mit freundlicher Genehmigung des Berner Landboten, Ausgabe 29.01.2014

Artikel im Bund vom 29.01.2014

Berner Landbote vom 28.01.2014

Die Einsprecher sind am Start – BZ 22.01.2014

Und sie werden alle von oder nach Süden an- und abfliegen. Der Bund 20.1.2014

Die Kunst des Schmuggelns SZ 19.01.2014

TUI baut massiv aus bz 16.01.2014

Berner Zeitung 16.01.2014

Der Bund 15.01.2014

ALPAR sucht schon Investoren bz 15.01.2014

Regional-Journal 14.01.2014 Gemeinden kritisieren

Regional-Journal 14.01.2014 Kontroverse

SRF – 14.01.2014

Blick – 14.01.2014

Berner Zeitung 14.01.2014

Thuner Tagblatt 11.01.2014

Berner Zeitung 10.01.2014

Der Bund 09.01.2014

20 Minuten 09.01.2014

4 Gedanken zu „Presse

  1. Heinz Wittwer Beitragsautor

    „300 Einsprachen und keine Antwort! Das geht, liebe BAZL-Leute, natürlich nicht. Ihre Beantwortungs-Unlust ist schlecht am Platz, auch Ihre Umgangsform nicht. Jedermann hat unsere Gesetze einzuhalten, auch das eingebildete BAZL. Für den Südanflug sind es folgende: USG, LSV, UVP. Es bleibt zu hoffen, dass unsere von Ihnen abgewiesenen Gemeindevertreter tüchtige Anwälte einsetzen werden, um Ihre Fehlhaltung ins Lot zu bringen.“

    Ich bitte Sie um Aufnahme zu Ihrer Meinungsumfrage. Es grüsst Heinz Wittwer.

    Antworten
  2. Rolf Herzog Beitragsautor

    Liebe IG laal

    Ich finde es eine Schande, dass der Eingang unserer Einsprachen erstens nicht bestätigt wurde und diese nun scheinbar einfach unter den Tisch gewischt werden. Man sollte dies nicht so hinnehmen.

    Freundliche Grüsse
    Rolf Herzog

    Antworten
  3. Kneubühl

    Ist nicht verwunderlich, dass das Bazl an einer Erweiterung des Flugbetriebes ein verständliches
    Interesse hat.
    Schlussendlich geht es um die Jobsicherung oder sogar einen Ausbau des Amtes.
    Ich finde es auch fragwürdig,dass ein Amt so schwerwiegende Entscheide in eigener Regie fällen kann
    wo doch viele tausende Einwohner vom Fluglärm betroffen sind.
    Bleibt der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts abzuwarten.
    Kommt noch dazu, dass bereits einige Landungen über die Südanflugsroute stattfanden, und dies notabene ohne gültige Bewilligung.( Persönlich beobachtet ! )
    Auch ist es unverständlich,dass entgegen der Vorschriften die meistens Starts über das Oberdorf in
    Münsingen erfolgen.
    Ich bin nicht gegen den Flughafen.
    Aber es muss nicht immer alles grösser werden und die Privatjets der Bonzen brauchen wir bestimmt nicht!

    Fritz Kneubühl

    Antworten
  4. Joh.Schüpbach

    Eigentlich überrascht das arrogante Verhalten in Sachen Flugplatz Bern nicht. Das Sagen hat auch hier das Großkapital. Dieser Minderheit ist völlig schnuppe, wenn ein grossteil der Bevölkerung im Aaretal unter dem Fluglärm leidet. Es klingt wie ein Hohn, wenn von zuständiger Stelle der Umweltschutz publiziert wird und gleichzeitig ein maßloser Flughafenausbau geschieht. Wenn wir so weiter machen, sind wir in diesem Belangen in unserer Demokratie sehr nahe an einer Bananenrepublik. Joh.Schüpbach

    Antworten

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