Leserbriefe

Berner Landbote vom 1. April 2015

Die IG laal erachtet diesen Leserbrief nicht als Aprilscherz!

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BZ Berner Zeitung online 31.7.2014

Wenn SKYWORK über die Runden kommt, dann ist das erfreulich und für die Region Bern ein Nutzen. Nichtdestotrotz wird vom strak betroffenen Aaretal, insbesondere der Gemeinde Münsingen, der geplante GNSS-Südanflug vehement bekämpft werden. Es sei gesagt, nicht SKYWORK ist das Problem, sondern eben auch die lärmigen Jetabflüge über das Zentrum der Gemeinde. Der Dialog muss ehrlicher geführt werden.

Walter Strahm

Der Leserbrief wurde von der Zensur gestrichen!

 

Leserbrief Hans Sieber 26.02.2014

Christine Gmach 11.02.2014

Lärmprobleme werden heruntergespielt (BLB 29.01.2014)
Die vom Fluglärm betroffenen Gemeinden im Aaretal werden systematisch  gegen einander ausgespielt, um so den Widerstand zum neuen Verfahren der Piste 32 im Belpmoos zu brechen.
Leider wurden Behörden und Einwohner bisher nicht optimal orientiert, plötzlich aber wird ein Zeitplan vorgelegt der fast nicht einzuhalten ist.
Die Alpar AG und BAZL versuchen mit zweideutiger Informationswerbung das Projekt hochzujubeln und das Lärmproblem herunter zu spielen.
Mit euphorisch tiefen Lärmwerten wird gemogelt und wohlweislich nur ein Minimum vorgegeben damit die Aaretalanwohner das umstrittene Projekt vielleicht doch akzeptieren.
Meiner Ansicht nach spielt das BAZL, als Oberaufsicht dieses Vorhabens, eine komische Rolle und sie ebnet den Weg für die Aviatikfanatiker mit ihrem Flughafentraum.
Denn wäre die umstrittene Sache mal durchgeboxt, würde sofort ein weiterer völlig unnötiger Ausbau in Angriff genommen, aber für die Schweiz genügen doch die drei bestehenden Flughäfen.

Joh. Schüpbach

 

Südanflug im Nebel  (BZ 22. Januar 2014; die Gegner formieren sich)

Ich versuche mir ein Bild vom Projekt Belp-Südanflug zu machen und komme mir vor wie ein Pilot  der im Nebel, ohne Sicht, ohne Instrumente und ohne Landesystem versucht in Belp zu landen. Meine einzigen Anhaltspunkte die ich als einigermassen sicher betrachte:
„..28% der Flüge vom Süden her…“  „…entspricht rund 3300 Landungen pro Jahr“.
Landungen sind nicht Bewegungen.
Flugzeuge müssen starten bevor sie landen können. 3‘300 Landungen entsprechen 6‘600 Flugbewegungen im Jahr. Also überfliegen mich demnächst pro Tag 2 Flugzeuge pro Stunde.
Süden oder Norden
Zwei Flüge pro Stunde. Diese Rechnung stimmt, wenn tatsächlich nur 28% der Bewegungen über den Süden abgewickelt werden. Aber wer sagt Süd oder Nord? Als ich einen Piloten auf dem Heimflug  fragte, warum wir über Rubigen/Münsingen anfliegen und nicht wie bei andern Flügen über die Stadt sagte er, je nach Wetter und je nachdem wer im Tower sitzt. Diese  Aussage und die Tatsache, dass ein autom. Südanflug von den Piloten bevorzugt wird,  führen mich zur Annahme, dass wohl eher mit über 50%  Südbewegungen gerechnet werden muss. Bei einem Total von 23‘750 Flugbewegungen vom Flughafen Belp  würde das bedeuten, dass mich demnächst 4 Flugzeuge und mehr pro Stunde überfliegen werden.
Vier Flugzeuge pro Stunde
Ich drehe nochmals eine Runde im Nebel und versuche mir vorzustellen ob und wie  mich der zu erwartende Fluglärm stören könnte. Arbeite ich in Bern, fliegen mir die Nordanflieger über den Kopf, was mich nicht weiter stört. Zu Hause wird wohl  –   nach dem Gesetz des maximalen Ärgers –  grösste Flugdichte l immer dann auftreten , wenn ich mich ausspannen will.
Sollte ich mich falsch oder verschwommen geäussert haben, bitte ich um Entschuldigung. Im Rauch der von der  ALPAR  gezündeten  Nebelgranaten ist es  schwierig den Umfang dieses nebulösen Vorhabens auszuleuchten.

M.J. Schnyder, BZ 22. Januar 2014

 

Blanker Hohn

Wenn Flughafendirektor Mathias Häberli den Südanflug als „lärmvermindert“ und „umweltverträglicher“ bezeichnet,ist das blanker Hohn für die Bevölkerung im Süden von Belp, welche diesen Anflügen direkt ausgesetzt sein wird. Lärmbelastung und Sicherheitsrisiken, welche die Anflüge mit sich bringen, werden nun vollumfänglich auf den Süden von Belp verlagert. Ich hoffe, dass sich die betroffene Bevölkerung erfolgreich gegen dieses Vorhaben wehren kann.

Monika Anderhalden 17.01.2014 BZ 

Flughafen Bern-Belp: Viel Lärm um eine Handvoll Maschinen

Der Kommentar im „Bund“ ist ein Affront für alle Anwohnende von Flugplätzen.  „Winkelriedereien“ werden nicht durch fluglärmbetroffene Menschen ausgelöst, sondern durch die Fluggesellschaften und Flugplatzbetreiber, die über die Instrumente dazu verfügen und den Flughafen entwickeln möchten! Im Gegensatz zu kritisch eingestellten Menschen, die einzig mit vernünftigen Argumenten und dem Auflisten von Tatsachen operieren können. Mit Nachdruck auf ihre Befürchtungen hinzuweisen ist zudem legitim. Stetig zunehmender Fluglärm, verbunden mit einem gewaltigen CO2-Ausstoss ist der Lebens- und Wohnqualität  abträglich.  Und der Vergleich mit Zürich-Kloten ist nicht zulässig. Es ist ein zentraler wirtschaftlicher Standortvorteil der Gemeinden rund um Bern, dass nicht Verhältnisse wie in der Agglomeration Zürich herrschen.
In diesem Sinn sind „Lärmemissionen“ der vom Fluglärm betroffenen Menschen nötig – auch in Zukunft.

Martin Freitag Bund 15.01.2014

Ganz im Sinne von St. Florian

Natürlich sind die Stadtberner und Muriger sehr stolz auf ihren immer grösser werdenden Flughafen. Die unerfreuliche Nebenerscheinung Fluglärm jedoch möchte man gerne an die Landbevölkerung delegieren ganz nach St. Florian „Verschon mein Haus ,zünd lieber andre an.“
Nun ist das Aaretal bereits ohne Südanflug mit mehr als genügend Lärm belastet. Als bedeutende Lärmquelle kann sicherlich die Autobahn genannt werden. Dazu kommt die hochfrequentierte Bahnlinie mit vielen lärmenden Güterzügen. Ebenfalls sind die vielen Helikopterflüge zu nennen, die während der Nacht bei schlechten Sichtverhältnissen im Tiefflug die Autobahn als Orientierungshilfe benützen und so die Fensterscheiben zum klirren bringen. Da dies meistens Rettungsflüge sind, hat man dafür Verständnis. Ich bin überzeugt, dass dieses Thema noch viel zu reden gibt. Wer z. B. kommt für den Minderwert der Liegenschaften auf? Warum wurden Einwohner und Behörden nicht früher orientiert sondern vor Tatsachen gestellt? Ich weiss warum!

Fritz Kneubühl 11.01.2014 BZ

 

Tummelplatz für Aviatiker

Es ist sehr sinnvoll, wenn sich die Bevölkerung im Aaretal mit vehementem Widerstand gegen das neue Anflugregime Belpmoos zur Wehr setzt. Ein weiterer Ausbau des Flughafens und die damit verbundene Platzverschwendung müssen mit allen Mitteln verhindert werden. Für das kleine Land Schweiz genügen drei Flughäfen voll und ganz. Es kann nicht angehen, dass das Aaretal als ein grosses, gut erschlossenes Wohngebiet als Tummelplatz überbordender Aviatiker missbraucht wird.
Gerade in der Gemeinde Münsingen wirbt zum Beispiel ein grosses Konsortium für hohe Lebensansprüche im Innen- wie im Aussenbereich – nur leider befindet sich das Objekt direkt in der geplanten Anflugschneise. Die Käufer dieser Wohnungen werden bitter enttäuscht sein, wenn diese Objekte durch Fluglärm ein Mehrfaches an Wohnkultur verlieren.

Johannes Schüpbach 11.01.2014 BZ

Ein Gedanke zu „Leserbriefe

  1. Joh.Schüpbach

    Eine gute und eine schlechte Nachricht erreichte kürzlich das lärmgeplagte Aaretal.
    Die gute Nachricht, beim BAZL hat es endlich Wirkung gezeigt, dass sich die Bevölkerung von Münsingen gegen den Südanflug zur Wehr setzt. Das Bundesamt hat den Südanflug um circa ein Jahr verschoben.
    Ueber den Entscheid der Einsprachen an das BAZL warten wir ab.
    Die schlechte Nachricht, das BAZL wird versuchen den vorgefassten Entscheid zum Südanflug auf den Flugplatz Belp umzusetzen. Mit geschönten Daten werden kommende Flugbewegungen verniedlicht um diese der Bevölkerung im Aaretal schmackhaft zu machen. Auch die propagierte Umweltverträglichkeit wird dazu benutzt werden. Diese Kommerzialisierung des Flugplatzes Belp hat den faden Beigeschmack der Salamitaktik, zu ungunsten der Bevölkerung und der Umwelt.

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