Entlastungsstrasse Münsingen

Pressemitteilung vom 07.08.2014

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Entlastungsstrasse Münsingen Artikel in der BZ vom 19.06.2014

Entlastungsstrasse Münsingen Artikel auf Bern-Ost

Liebe Besucherinnen und Besucher,

Der Gemeinderat Münsingen sucht einen Ausweg aus der täglichen Verkehrsmisere. Anstatt ein fertiges Projekt vorzulegen, will er den Puls der Bevölkerung spüren. Dies ist ein sehr erfreuliches Vorgehen, werden doch im Vorfeld nicht tausende von Franken Steuergelder ausgegeben um dann eventuell an der Urne zu scheitern.

Kommentiert die Idee, gebt eure Vorschläge ab. Wir werden diese an den Gemeinderat weiterleiten.

Nochmal: Was in der BZ publiziert wurde, ist ein Denkanstoss und weit entfernt von einem ausführungsreifen Vorhaben, im Prinzip eine vorgezogene Vernehmlassung.

 

 

13 Gedanken zu „Entlastungsstrasse Münsingen

  1. Joh.Schüpbach

    Zur Info an die Mitglieder IG LAAL.
    In einer Medienmitteilung der Gemeinderatsitzung vom 6.August 2014, wird die Konzeptidee Entlastungsstraße West nicht mehr weiter verfolgt. Die Entlastungsstraße Nord-Hunzigenstrasse soll entsprechend weiter verfolgt werden. Des Weiteren wird die Flughafen Bern AG, ab 21.8.2014 über ein korrigiertes Abflugverfahren in der Fluglärmbelastung von Münsingen orientieren. Lassen wir uns überraschen.
    Joh.Schüpbach

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  2. Heinz Wittwer Beitragsautor

    Lieber Laal-Verfasser, ich hatte nach meinem Mail vom 20.6. an dich bereits eine Vorsprache für den 24.6.14 beim Gemeindepräsidenten Moser vereinbart und mit ihm über die nachfolgenden Punkte 1-9 gesprochen. Ich teile sie dir auf diesem Weg mit. Den Absatz 10 habe ich hier noch angefügt. Ich würde es schätzen, diesen meinen Beitrag auch bei euch anfügen zu können.

    1. Südanflug Aaretal: rechtliche Grundlagen beachten! Die Lärmüberbelastung durch die A6 besteht bereits, also wurden Schutzwände mit allerdings fraglicher Wirkung erstellt. Zusätzlich noch Fluglärm, das erträgt es nicht. Weshalb nun Volten über das Dorf Münsingen? Bitte um Aufklärung!
    2. Die Westzone ist ein sackgassähnliches Wohnquartier und erträgt keinerlei Durchgangsverkehr, die Lärmbelastung durch die A6 und die Fliegerei überschreitet ohnehin bereits das Erträgliche.
    3. Die Strassensignalisationen soll den Bundesvorschriften angepasst werden; der Fussgängerstreifen z.B. wurde als sinnvoll erfunden, er vermittelt Rechte und Pflichten an alle Strassenbenützer. Weitere Fantasieprodukte wie Vierecke und Belagsanfärbungen sind also gesetzeswidrig; sie wirken verwirrend und bei Unfällen kann solches zu bösen Überraschungen führen. Die Verhaltensanpassung beim Zonenwechsel (30 kmh auf normal)wirkt belastend.
    4. Die 30 kmh-Regelung ist unnötig und sogar kontraproduktiv. An ihrer Stelle steht bereits die bundesrechtliche Forderung bezüglich Geschwindigkeitseinhaltung, und solange keinerlei Kontrolle in Aussicht steht (man beachte die Fahrerei nachts), bedeutet sie lediglich erhöhte Aufmerksamkeit an den Tachometer statt auf Jenes vor dem Fahrzeug.
    5. Der Rechtsvortritt ist bereits bundesrechtlich geregelt, dies auch bei unbedeutenden Einmündungen. Beispiel Trottoirrandsteine: unbeachtetes Zeug!
    6. Fussgänger als die „schwächsten Teilnehmer“ werden nachts durch Lichtfluten immer unsichtbarer. Sie könnten per Empfehlung nun endlich dazu gebracht werden, etwas Helles zu tragen, z.B. Taschen.
    7. Vorschriften allgemeiner Art (Reglemente) sind nicht unbedingt notwendig; publizierte Verhaltensregeln z.B. betreffend Sonntags-, Mittags- und Nachtruhe würden ihr Ziel wahrscheinlich auch erreichen. Ich denke an das Rasenmähen und an gewisses Fehlverhalten von Personen.
    8. Aufsicht über all die erwähnten Punkte: es ist nun das ixte Mal, dass ich mir eine gewisse Präsenz der dafür beauftragten Polizei wünsche. Die Polizei soll sich endlich präventiv an die Strasse stellen und nicht bloss sitzend hinter dem Pult oder geschlossenen Autoscheiben verweilen. Damit die Staatsgüter (auch Vorschriften) geschützt (durchgesetzt) werden können, hat man der Polizei die Uniform verpasst und sie angewiesen, sich darin auch zu zeigen. Man möge an sich feststellen, wie ein Kontrollposten wirken kann. Die immer wieder benutzte Ausrede überforderter Aufgaben gereicht nicht; deren Gewichtung müsste auch in Betracht gezogen werden.
    Polizeiliche Intervention wann? Velofahrende Schulkinder: zu zweit oder dritt nebeneinander, zu zweit auf Velos, freihändiges Fahren quasi als Erscheinungs-Pflichtfach. Bei all diesen Überschreitungen zusätzlich auch noch die Händybedienung. Man möge sich dieses Treiben am Schulschluss einmal ansehen. Wie steht es mit der Fahrgeschwindigkeit des nachts, wenn die „Piste“ endlich frei ist?
    9. Bei der Ahndung von Vorschriften (z.B. Geschwindigkeit und Parkieren) hat man vermehrt den Eindruck, dass dem Staat der Bussenertrag wichtiger ist, als die erhoffte Verhaltensänderung. Also hat man als Verbüsster die Überzeugung, etwas Gutes und kaum Widerrechtliches getan zu haben.
    10. Ergänzung vom 29. 6.2004. Analysierung des Verkehrs (Strasse und öffentlicher Verkehr):
    Autos mit bloss einer Person, Leerfahrten und Expresslieferungen mit Lastautos mangels Logistiküberlegung, Fahrten aus blosser Langeweile, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in blosser Ausnützung des Generalabos. Hierfür neue Wege zu öffnen, wäre blosse Flucht nach vorne.
    Wenn schon auf Bundesebene das Verursacherprinzip gilt, wäre es an der Zeit, den Benützungsgrad (über gefahrene Kilometer) in Betracht zu ziehen, statt alle Erstellungs- und Unterhaltgebühren über Grundgebühren zu erheben.
    Es grüsst Heinz Wittwer-Herrmann.

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  3. Bürki Peter

    Völlig Hirnlos. Besser wäre es, die Ausfahrt Windrose umzubauen, dass man sie als Ein- und Ausfahrt benützen kann. Dann müsste man natürlich auch die Belpbergstrasse Rückbauen. Tempo 30 ist sowieso hirnlos, die Busse sind zu spät am Bahnhof um die Züge zu erreichen. In den USA, ein Autoland, werden die Strassen verbreitert und ausgebaut. In der kleinen Schweiz meint man, man müsse alles verengen und Pfosten in die Landschaft setzen. Die Fahrer von schweren Feuerwehrmotorwagen und anderen Rettungsdiensten welche schnell sein müssen haben auch Schwierigkeiten. Aber unseren grünen Gemeinderat kümmert das nicht.

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  4. Joh.Schüpbach

    Denkanstösse sind sicher gut, nicht aber solche Schnapsideen. Wie kann man allen ernstes erwägen,
    den Durchgangsverkehr der Hauptstrasse in das Wohnquartier West zu verlagern. Schaut man im Dorfkreisel, am Morgen und Abend, den enormen Verkehr z.B. von Konolfingen an und möchte nun diesen via Belpbergstrasse entlang der Autobahn nach Hunziken umleiten. Nach dem System verschone unser Haus und zünde andere an. Nur am Rande sei erwähnt, dass die Belpbergstrasse schon heute mit den Sportzentren etc. sehr stark belastet ist und den Anwohnern vieles abverlangt. Fehlt nur noch, dass die Verkehrsgewaltigen erwägen, nach dem Tempo 30 Chaos, nun die Belpbergstrasse auszubauen.
    Bevor Denkanstösse auf die Bevölkerung losgelassen werden , sollte doch besser ein wenig Gehirn eingeschaltet werden.

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  5. Max Batt

    Die Aarwegler und Walkesträßler könnten je etwa einen Viertel des Verkehrs der sanktflorianisierten Bernsträßler erhalten, wenn endlich die Tore der Münsinger-Autobahnraststätte »rückgebaut« (verschwinden) würden. Ein befristeter Versuch mit Toröffnung würde nur die Publikation kosten.

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  6. Markus Aebersold

    Mehr Wohnraum aber auch !
    Hallo, man kann nicht immer mehr bauen , und die Infrastruktur vernachlässigen . Für mich ist das Mass schon lange voll . Nun braucht es aber eine Umfahrung die nicht nur Stundenweise geöffnet ist ! Wer eben A sagt muss auch B sagen. Wie stellen sich die Planer die Situation im Bereich Belpbergstrasse vor. Darum her mit einem brauchbaren Vorschlag , der sein Geld wert ist.

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  7. Röfe Gurtner

    Aber Hallo! Von wegen Strassen ziehen Mehrverkehr an! Masslose depperte Bauerei bringt Überbevölkerung, würde ich meinen. Zudem werden wir Unterdörfler systematisch von allen Achsen abgeschnitten. Also her mit der Rubigenanbindung, via ARA. Ist nichts als logisch. Ebenso, dass dort kein Schwerverkehr erwünscht ist. Daher hat Kägi’s Idee Bestechendes: Am Weekend kann geskatet und Velo gefahren werden! Übrigens: Schaut Euch Mal die Ruine von Dorfkreisel an, auch die Löcher in den Strassen: Für den nötigen Unterhalt kein Geld, dafür hirnlos Pfosten in die Gegend stellen, so was von erbärmlich. Ist wirklich an der Zeit dass in unserer Ortsplanerei endlich Vernunft einzieht!!!

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  8. Christian Streit

    Finde eine Zeitlich- und Richtungsgetrennte Umfahrung unsinnig. Der Verkehr auf der Strasse Bern – Thun oder umgekehrt staut sich nicht nur morgens und abends. Beispielsweise heute Freitag vormittags war eine Kolonne von der Schwandkreuzung durchs ganze Dorf fast bis zum Aeschikreisel. Was bringt also eine limitierte Einbahnstrasse nur zu bestimmten Zeiten ?

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  9. Heinz Wittwer Beitragsautor

    Lieber laal-Verfasser, ich habe die Botschaft erhalten. Ich habe auch bereits einen Termin beim Gemeindepräsident betr. Verschiedene Anliegen. Zum vorliegenden Thema habe ich folgende Stellung: von der publizierten Idee in der BZ vom 19.6. für eine Einbahnstrasse der N6 entlang halte ich rein nichts, denn zuerst muss die AB den Verkehr schlucken können (Projekt Tunnel bei Muri). Auch wäre der Landverscheiss unvertretbar. Wenn überhaupt je notwendig, würde ich einzig von Rubigen bis Münsingen der Bahn entlang eine Strasse sehen, mit dem vorgesehenen dritten SBB-Geleise darüber. Das bräuchte aber auch eine durchgehende Verkehrsache bis zur Unterführung Belpbergstrasse (ober- oder unterirdisch gegenüber dem Bahnhof). Sehr wichtig ist, dass im sackgassähnlichen Wohnquartier westseits der Bahn nie Durchfahrtsverkehr inszeniert wird. Es grüsst Heinz Wittwer.

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    1. Röfe Gurtner

      Lieber Heinz. Der Landverschleiss mit den ewigen Überbauungen macht dir offensichtlich keine Sorgen. Mir schon, finde es schlicht zum Kotzen. Es reicht. Kommt hinzu, dass alle Infrastruktur am Limit ist, Stichwort Schule, aber auch Strassen. Und mit Schönreden lösen wir die Probleme sicher nicht. Das egoistische Verhalten mit dem küsntlichen Stau in Münsingen ist eine Ohrfeige an alle, die den Ort durchquehren müssen, siehe Konolfingen und Wichtrach, etc. Wäre dringend Zeit, dass endlich was geht!!!

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  10. Andreas Fehlmann

    Ich bin sehr dagegen, aus den folgenden Gründen:
    1. Münsingen möchte gern als Veloville dastehen. das verträgt sich schlecht mit einer Umfahrungsstrasse
    2. Ich habe gemeint, die Verkehrsmassnahmen auf der Hauptstrasse durchs Dorf werden umgesetzt, mit Ampelfunktion, das sollte doch auch was bringen
    3. Die Ein- und Ausfahrt der Umfahrung in Rubigen führt durch die Unterführung bei der Fischzucht und an der Tankstelle vorbei zum Kreisel: Der nächste Engpass ist damit schon klar (hier kommen schliesslich beide Verkehrsströme wieder zusammen. So staut sich das einfach dort
    4. Umfahrungen haben noch NIE zu einer Verringerung des Verkehrs geführt
    5. Das Gebiet ist eines der letzten der Gemeinde, wo sich Spaziergänger noch frei bewegen können, ausserdem Naturschutzgebiet
    5 Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene wird dadurch unterlaufen

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  11. Walter E. Strahm

    Denkanstösse müssen erlaubt sein, auch wenn sie manchmal dem Bünzli utopisch erscheinen.
    Entlastung oder Umfahrung, egal. Warum nicht gleich auf Säulen über der Autobahn N6?
    Oder noch grosszügiger und unbezahlbar: Die Autobahn von Rubigen bis Wichtrach in den Belpberg und eine Umnutzung mit Flüsterbelag als Entlastungsstraße? Träumen ist ja noch erlaubt, mindestens bis es uns die Berner Beamten verbieten.

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  12. Samuel Gerber

    Mehr Strassen ziehen mehr Verkehr an.
    Die Idee einer Entlastungsstrasse, die nur zeitweise und nur je in einer Richtung geöffnet werden soll, finde ich eine gefährliche Idee. Gefährlich im Sinne, diese Abmachung wird sich bald ändern. Anfangs wird die Strasse wie geplant benutzt. Mit mehr Verkehrsaufkommen wird sie länger geöffnet werden und mit der Zeit sogar in beide Richtungen benutzt werden.
    Die Anwohner und die Einwohner in den Einzugsgebieten werden keine Freude haben.
    Die jetzige Praktik des Langsamverkehrs oder später sogar ein “Stopp and go”- System finde ich richtig!

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